Werkstadt Fürth 2031 – Nachfragen.Umdenken.Mitwirken

Bei der offenen Straßenbefragung Werkstadt Fürth 2031 haben wir bis jetzt über 150 Fürther*innen persönlich angesprochen und sie gefragt:

„Wenn Du es entscheiden könntest – was würde sich in den kommenden 10 Jahren in Fürth verändern?“

Noch bis zum 13. Februar 2022 kannst Du an unserer Online-Bürgerbefragung teilnehmen. Nimm dir 10 Minuten Zeit, um über ein lebenswerteres Fürth nachzudenken und mache gleich hier mit

Warum?

Wir haben uns gefragt, welche Themen die Bürger*innen ganz persönlich beschäftigen - vor ihrer Haustüre, in ihrer Stadt. Was haben die Menschen auf dem Herzen? Sind es ganz konkrete Anliegen oder dreht es sich eher um das große Ganze? Als Engagierte schlägt unser Herz für den kulturellen und gesellschaftlichen Wandel, doch wollen wir unsere Vorstellungen einer guten Zukunft anderen nicht überstülpen, sondern herausfinden, an welchen Stellen unseren Mitbürger*innen noch etwas fehlt.

Der gewählte Zeithorizont von 10 Jahren soll dabei einerseits zum größer Denken einladen, andererseits auch zum realistisch sein.

Wofür?

Anhand der vielen verschiedenen Perspektiven möchten wir ein fundiertes Gesamtbild erarbeiten. Ein Zwischenstand über die Bedürfnisse der Fürther Bürger*innen, aus dem sich konkrete Projekte, größere Ziele und ganz allgemein auch Werte der Bürger*innen ableiten lassen. Mit Hilfe der Agenda, die wir aus den Daten filtern, wollen wir bei den Ansprechpartnern in Politik und Verwaltung Werbung machen für die Belange der Bürger*innen und den Dialog weiter fördern.

Besonders wichtig ist uns außerdem, Menschen das Gefühl zu vermitteln, dass ihre Anliegen und Wünsche auch Chancen sind, die sich verwirklichen lassen. Unser Motto ist: Von der Ohnmacht zur Aktion/Selbstwirksamkeit.

Was bisher geschah

Seit Anfang September sind wir unterwegs durch die Straßen Fürths. Fremde Menschen anzusprechen war für uns anfangs gar nicht so einfach, weshalb wir unser Fürther „Wohnzimmer“, den Zukunftssalon Tatütata (der übrigens dringend Spendengelder benötigt), für unsere ersten Befragungen genutzt haben.

Um ein besseres Abbild der Perspektiven zu formen und möglichst viele Blickwinkel aus der Bevölkerung zu erlangen, gingen wir im Laufe der Aktion auch an weiteren Orten in den Dialog: In der Südstadt, der Altstadt und bei den Spaziergängern im Rednitzgrund. Mit dabei: Unser Lastenrad „Umfragi“.

Wann gibt es Ergebnisse?

Unsere Ergebnisse werden wir Mitte bis Ende Februar 2022 hier veröffentlichen. Davor läuft unsere Online-Umfrage, mit deren Hilfe wir noch nach einer Verfeinerung unserer bisherigen Erkenntnisse suchen.

Wer wir sind

Lea und Michi sind 2 Fürther "Pingus", die schon länger für einen Wandel in unserer Gesellschaft eintreten. Lea engagiert sich im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung. Michi arbeitet in verschiedenen Projekten und hat im letzten Jahr im Bereich Netzwerke der Nachhaltigkeit, co-Kreativität und Gruppendynamik gearbeitet.

Für uns beide ist Partizipation ein wichtiger Schlüssel. In der Demokratie geht alle Staatsgewalt vom Volke aus, deshalb ist es wichtig, dass viele Bürger diese Macht über ihren Stimmzettel hinaus ausüben und sich aktiv für ihre Belange und die der schwächeren Mitbürger*innen stark machen!

Dieses Projekt wird gefördert durch die Fürther Partnerschaft für Demokratie



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