Werkstadt Fürth 2031 – Nachfragen.Umdenken.Mitwirken

Bei der offenen Straßenbefragung Werkstadt Fürth 2031 haben wir bis jetzt über 150 Fürther*innen persönlich angesprochen und sie gefragt:

„Wenn Du es entscheiden könntest – was würde sich in den kommenden 10 Jahren in Fürth verändern?“

Aktueller Stand:
Online-Bürger*innenbefragung abgeschlossen – Auswertung bald auch

Die Möglichkeit an der Bürger*innenbefragung online teilzunehmen wurde zum 28.02.2022 beendet. Wir bedanken uns herzlich bei ALLEN, die wir mit unserer Idee begeistern konnten und die uns ihre Wünsche und Ideen für die Zukunft in Fürth zugesandt haben!

Im nächsten Schritt werden wir die Ergebnisse zusammenfassen und auswerten. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Aktuell: Wir sind am Fürth im Übermorgen Festival dabei!

Bei unserem Workshop am Sonntag, den 09.07.2022 von 11-14 Uhr werden wir unsere Ergebnisse präsentieren, ins Gespräch mit allen Interessierten gehen und möchten anhand einiger Vorschläge konkret werden. Es wird kennengelernt, diskutiert und gebastelt :)

Wir freuen uns schon sehr auf alle, die kommen!

Warum?

Wir haben uns gefragt, welche Themen die Bürger*innen ganz persönlich beschäftigen - vor ihrer Haustüre, in ihrer Stadt. Was haben die Menschen auf dem Herzen? Sind es ganz konkrete Anliegen oder dreht es sich eher um das große Ganze? Als Engagierte schlägt unser Herz für den kulturellen und gesellschaftlichen Wandel, doch wollen wir unsere Vorstellungen einer guten Zukunft anderen nicht überstülpen, sondern herausfinden, an welchen Stellen unseren Mitbürger*innen noch etwas fehlt.

Der gewählte Zeithorizont von 10 Jahren soll dabei einerseits zum größer Denken einladen, andererseits auch zum realistisch sein.

Wofür?

Anhand der vielen verschiedenen Perspektiven möchten wir ein fundiertes Gesamtbild erarbeiten. Ein Zwischenstand über die Bedürfnisse der Fürther Bürger*innen, aus dem sich konkrete Projekte, größere Ziele und ganz allgemein auch Werte der Bürger*innen ableiten lassen. Mit Hilfe der Agenda, die wir aus den Daten filtern, wollen wir bei den Ansprechpartnern in Politik und Verwaltung Werbung machen für die Belange der Bürger*innen und den Dialog weiter fördern.

Besonders wichtig ist uns außerdem, Menschen das Gefühl zu vermitteln, dass ihre Anliegen und Wünsche auch Chancen sind, die sich verwirklichen lassen. Unser Motto ist: Von der Ohnmacht zur Aktion/Selbstwirksamkeit.

Was bisher geschah

Seit Anfang September sind wir unterwegs durch die Straßen Fürths. Fremde Menschen anzusprechen war für uns anfangs gar nicht so einfach, weshalb wir unser Fürther „Wohnzimmer“, den Zukunftssalon Tatütata (der übrigens dringend Spendengelder benötigt), für unsere ersten Befragungen genutzt haben.

Um ein besseres Abbild der Perspektiven zu formen und möglichst viele Blickwinkel aus der Bevölkerung zu erlangen, gingen wir im Laufe der Aktion auch an weiteren Orten in den Dialog: In der Südstadt, der Altstadt und bei den Spaziergänger*innen im Rednitzgrund. Mit dabei: Unser Lastenrad „Flocki“.

Im Zeitraum von Dezember 2021-Februar 2022 ging die Umfrage dann online weiter. So konnten wir die Ergebnisse noch diversifizieren und festigen.

Mit Anfang März 2022 haben wir uns an die Auswertung gesetzt. Dabei werden wir von erfahrenen Menschen unterstützt.

 

Wann gibt es Ergebnisse?

Einen Teil der Ergebnisse werden wir nach dem Abschluss der online-Befragung hier veröffentlichen. Wir planen gegenwärtig ein Format - es wäre sehr schön, wenn es vor Ort klappt - an dem ein Austausch mit Ansprechpartner*innen aus den Schwerpunktthemen stattfinden kann und an dem auch eine ausführlichere Präsentation der Ergebnisse vorgesehen ist. Nähere Infos dazu folgen.

Kontakt - per Mail oder direkt vor Ort

Du hast Fragen und Anregungen zum Projekt oder wünschst dir, dass wir dich automatisch über den Projektverlauf auf dem Laufenden halten? Schreib uns eine Mail an werkstadt-2031(at)bluepingu(.)de und wir melden uns so bald es geht zurück!

Wir haben inzwischen auch Sprechzeiten, um dir in einem ganz persönlichen Gespräch ein offenes Ohr für deine Anliegen zu schenken. Dafür sind wir im Zukunftssalon Tatütata in der Hirschenstraße 33 in Fürth jeden Dienstag von 11-14 Uhr für dich vor Ort.
Wir freuen uns auf Menschen, die mit uns darüber reden, welche Veränderungen ihnen in Fürth am Herzen liegen und welche Probleme ihnen beim in-Angriff-nehmen begegnen und natürlich besonders über Leute, die Lust haben mitzumachen und zu unterstützen.

Die Werkstadt in der Öffentlichkeit

Plakate und Flyer im Stadtgebiet
Derzeit hängen und liegen einige Plakate und Flyer im Stadtgebiet aus, die zur Beteiligung am Projekt aufrufen. Hier könnt ihr ganz einfach mit dem Mobiltelefon den QR-Code einscannen und mitmachen! Gebt diese Information gerne an Freunde, Bekannte, Verwandte  weiter!

 

Presseecho
Am 31.01.2022 wurde über unser Projekt auf nordbayern.de informiert. Wir sind beeindruckt, wie viel Menschen sich durch den Artikel angesprochen gefühlt haben und sich beteiligten.

Kurz darauf meldete sich Radio F und hat uns um ein Interview gebeten, um die Werkstadt Fürth 2031 weiter bekannt zu machen. Das hat uns sehr gefreut! Lea: „Bisher wurde ich noch nicht vom Radio interviewt. Dank den tollen Menschen von Radio F haben wir über unser Projekt und Bluepingu e.V. informieren dürfen.“ Michi: „Das ist natürlich eine tolle Anerkennung unserer Arbeit. Es freut mich, dass wir so sichtbarer werden und wir erhoffen uns natürlich, dass wir ein paar neue Leute auf diesem Kanal erreichen konnten, jetzt mitzumachen!“

Wer wir sind

Lea und Michi sind 2 Fürther "Pingus", die schon länger für einen Wandel in unserer Gesellschaft eintreten. Lea engagiert sich im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung. Michi arbeitet in verschiedenen Projekten und hat im letzten Jahr im Bereich Netzwerke der Nachhaltigkeit, co-Kreativität und Gruppendynamik gearbeitet.

Für uns beide ist Partizipation ein wichtiger Schlüssel. In der Demokratie geht alle Staatsgewalt vom Volke aus, deshalb ist es wichtig, dass viele Bürger diese Macht über ihren Stimmzettel hinaus ausüben und sich aktiv für ihre Belange und die der schwächeren Mitbürger*innen stark machen!

 

Dieses Projekt wird gefördert durch die Fürther Partnerschaft für Demokratie

  



Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen trägt der Autor/die Autorin bzw. tragen die Autoren/die Autorinnen die Verantwortung.